Programm:
Joseph Haydn (1732-1809)
Trio in G-Dur Hob.XV:25

Felix Mendelssohn-Barholdy (1809-1847)
Trio No. 1 in d-moll

Astor Piazzolla (1921-1992)
Vier Jahreszeiten
Mumuki
Fugata

Der belgische Cellist Alexandre Debrus gründete 2005 das Trio Carlo van Neste. Mit Karin Lechner (Piano) und Maya Levy (Violine) präsentiert es Trios von Joseph Haydn und Felix Mendelssohn Bartholdy in Kombination mit Tango Nuevo aus Argentinien, dem Heimatland Karin Lechners. So verwebt das Trio klassische Romantik mit der Leidenschaft des Tango zu einem emotionalen, romantischen Konzertabend.

Trio Carlo van Neste

Sonntag, 1. März 2020
Kulturwerkstatt Auf AEG
Fürther Straße 244d
90429 Nürnberg
Beginn: 20:00 Uhr

Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter folgenden Links:

Karin Lechner, geboren in Buenos Aires, verbrachte ihre Jugend in Caracas (Venezuela). Dort studierte sie Piano unter Anleitung ihrer Mutter Lyl Tiempo. Im Alter von fünf Jahren trat Lechner erstmals öffentlich auf, mit einem Orchester erstmals im Alter von elf Jahren. Sie zog nach Europa und studierte bei Maria Curcio und Pierre Sancan. Außerdem nahm sie Unterricht bei Martha Argerich, Nelson Freire, Daniel Barenboim, Nikita Magaloff und Rafael Orozco. Mit 13 Jahren trat sie sie in Washington auf und bestritt im selben Jahr das Eröffnungskonzert des Holland Festivals im Concertgebouw mit dem Amsterdam Philharmonic Orchestra. Sie trat in allen wichtigen Konzerthallen auf, unter anderm im Kennedy Center (Washington), in der Berliner Philharmonie, in der Suntory Hall (Tokio), im Teatro Colón (Buenos Aires) und der Elbphilharmonie (Hamburg). Karin Lechner trat zudem mit Künstlern wie Martha Argerich, Janos Starker, Barbara Hendricks, Viktoria Mullova und vor allem mit ihrem Bruder Sergio Tiempo auf.

Maya Levy begann mit dem Geigenspiel im Alter von vier Jahren bei Bernadette Jansen. Mit acht Jahren bot man ihr einen Platz an der renommierten „Queen Elisabeth Chapel“ in Waterloo (Belgien) an, sie entschied sich aber für weiteren Unterricht bei Veronique Bogaerts und Leonid Kerbel. 2006 und 2007 trat sie beim internationalen Kammermusik Festival Musica Mundi auf. Seit 2008 studiert sie bei Igor Tkatchouk (Professor am Namur-IMEP Konservatorium). Maya Levy gewann bereits mehrere internationale Preise, zum Beispiel 2009 beim „Flame“-Wettbewerb in Paris (2. Platz) und beim „Bravo“-Wettbewerb in Namur (1. Preis). Im Alter von 12 Jahren spielte sie im Halbfinale des Queen-Elisabeth-Wettbewerbs als viel versprechendes Talent. Maya Levy spielte als Solistin mit dem Waterloo Kammer-Orchester, dem Namur Symphonie Orchester, dem Malines Kammerorchester, unter anderem unter der Leitung von Tom Van den Eynde, Michel Déom, Ulysse Waterlot und Dirk Brussé.

Alexandre Debrus wurde 1976 in eine Musikerfamilie geboren: Vater Raoul (Viola) und Eliane Debrus-Boucher (Cello) waren Solisten am „RTBF Symphonie Orchester“. Mit drei nahm er den ersten Geigenunterricht bei seinem Onkel Marcel Boucher (Komponist und Violinist), mit vier Jahren begann er Cello-Unterricht bei seiner Mutter. Er studierte später bei Luc Dewez (Mons und Waterloo), Mischa Maisky (Sienna), Mark Drobinsky (Sienna und Paris), Yvan Monighetti (Basel) und Mstislav Rostropovich (Beloeil). Nach mehreren Stipendien und Auszeichnungen wurde Alexandre Debrus 2007 Ehrenbürger von Nagakute (Japan). Er trat bei zahlreichen Festivals auf, zum Beispiel in Biarritz, dem Novossibirsk Cello Festival, dem Marha Argerich Festival (Buenos Aires) oder dem „Projetto Marha Argerich“ in Lugano. Es folgten weitere Auftritte im Teatro Colón (Buenos Aires), der Santory Hall (Tokio), der Nanjing Concert Hall (China) oder der Sapporo Yamaha Concert Hall.

Das Konzert beginnt in

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