Konzerte 2017 // Recitales 2017

Volco & Gignoli: A Clash of Rock & Tango

Volco & Gignoli: A Clash of Rock and Tango

Donnerstag, 23. November 2017
Z-Bau
Roter Salon
Frankenstraße 200
90461 Nürnberg

Fotos: Matthias Hertlein

Die Argentinier Volco & Gignoli spielen an Bandoneon und Piano Tangos sowie eigene Kompositionen und Arrangements berühmter Songs argentinischer Rocklegenden wie Charly Garcia an Bandoneon und Piano.

Heute arbeiten Pianist Sebastian Volco und Bandoneonist Pablo Gignoli auch mit Muller und Makaroff, den Gründern von Gotan Project, in einer neuen Gruppe für zeitgenössischen Tango. Außerdem geht Gignoli zurzeit als Bandoneon- und Gitarrenspieler auf Tournee mit dem beliebten französischen Sänger Benjamin Biolay.

Sebastian Volco und Pablo Gignoli, beide Komponist und Leiter ihrer jeweils eigenen Band, lernten sich 2010 in Buenos Aires kennen, wo sie an gemeinsamen Projekten teilnahmen. 2012 gründeten sie das Duo Volco & Gignoli, das ihre verschiedenen Musikwelten zusammenbrachte: Rock und Jazz-Fusion einerseits (Sebastian Volco – Orquesta Metafísica) und zeitgenössischer Tango andererseits (Pablo Gignoli – Orquesta Típica Fernandez Fierro, TAXXI Tango XXI).

Zusammen spielten sie Hunderte von Konzerten: in Portugal, in der Schweiz, in Italien, Deutschland und Frankreich, insbesondere im Centre Georges Pompidou, im Maison Radio France, beim Tarbes Tango Festival, Albi Tango Festival, Tango Roots Festival und in der Argentinischen Botschaft in Paris.

Paula Suarez & Leda Torres: 4 Hände + 1 Piano = Tango!

Samstag, 23. September 2017
Bürgerhaus
Königsplatz 33a
91126 Schwabach

Fotos: Matthias Hertlein

Das Piano-Duo Suárez und Torres verfolgt eine so klare wie nicht ganz einfache Idee: Den Klang eines Typischen Tango Orchesters, den traditionellen Klang eines Tango Quintetts und sogar den einmaligen Klang eines Bandoneon-Solos in die Tastatur eines Flügels zu verkleiden. Die charmanten Pianistinnen, Arrangeurinnen und Komponistinnen Leda Torres und Paula Suárez aus Argentinien präsentieren in Schwabach eigene Arrangements großer Tango-Klassiker und eigene Kompositionen. Gerade bei den Klassikern besteht die Herausforderung darin, dass es meist keine niedergeschriebenen Partituren davon gibt. Daher übertrugen Suarez und Torres diese nach Gehör aus alten Aufnahmen und arrangierten die Stücke anschließend neu. An diesem außergewöhnlichen Abend im Schwabacher Bürgerhaus entführen sie das Publikum am Steinway-Flügel in eine wunderbar-emotionale Klangwelt aus traditioneller und zeitgenössischer argentinischer Musik.

Präsentiert von Radio Z 95,8 MHz, dem Schwabacher Tagblatt, der Tanzschule Bogner und „das Musikhaus“.

Duo Carlos Libedinsky & Mariano Castro (Narcotango)

Freitag, 15. September 2017
Villa Leon
Philipp-Körber-Weg, Nürnberg

Fotos: Vanessa Deleto

Carlos Libedinsky & Mariano Castro spielen neue Versionen der Formation NARCOTANGO, die mit einer Fusion aus Osvaldo Pugliese und Massive Attack von 2003 bis 2016 die Electrotango-Ära mit geprägt hat. Nach über 30 Tourneen und 2 Latin-Grammy-Nominierungen treten Bandgründer Libedinsky (Bandoneon, Gesang, Synthesizer) und Castro (Piano) nach fast 12 Jahren wieder in Nürnberg auf. Die Alben „Narcotango“ (2003), „Narcotango 2“ (2006), Narcotango en Vivo (2008), Limanueva (2010) und Cuenco (2013) fehlen in keiner gut sortierten Neotango-Sammlung.

Otros Aires – Bardentreffen 2017

Samstag, 29. Juli 2017
Bardentreffen Nürnberg
Insel Schütt

Fotos: Berny Meyer und Jürgen Ramspeck

Otros Aires gehört zweifellos zu den populärsten und hippsten Vertretern der elektronischen Tangoszene. Unweigerlich denkt man an die französischen Soundtüftler des Gotan Projects, die den Tango in Europa nach der Jahrtausendwende clubtauglich machten. Einen ähnlichen Stellenwert hat in Argentinien Otros Aires. Seit 14 Jahren jubelt die argentinisch-spanische Truppe dem Tango Pop und Jazz, auch mal Rap und Samples bekannter Tangostücke unter.

Otros Aires sind vor ihrem Konzert zu Gast beim Künstlergespräch „Zugabe!“ im Heilig-Geist-Haus am Samstag, 29. Juli um 16 Uhr. Das Gespräch wird moderiert von Jürgen Ramspeck, den eingefleischte Tangofans als Moderator und DJ der Sendung „Corazón de Tango“ auf Radio Z kennen.

Rocío Baraglia und das Duo Toma Negra

Mittwoch, 21. Juni 2017, 21 Uhr

Villa Leon

Philipp-Körber-Weg 1

90439 Nürnberg

Fotos: Vanessa Deleto

Die argentinische Sängerin Rocío Baraglia begeistert Ihre Zuhörerinnen und Zuhörer in Argentinien und in Europa mit einer starken, sympathischen Bühnenpräsenz und ihrer warmen, kräftigen Stimme. Darin verbindet sie spielerisch und gewitzt Leidenschaft mit Feingefühl.

Das Gitarrenduo Toma Negra gehört zu den Protagonisten der aktuellen, argentinischen Tangoszene. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem dieser traditionelle Rhythmus wieder wie zu seinen besten Zeiten glänzt. Mit zwei kreolischen Gitarren, die im rythmischen, kontrapunktischen Spiel ineinandergreifen, und der kräftigen Stimme Rocíos, die Gänsehaut zu verleiht, reisen Lucas Turquié und Esteban Jusid durch die traditionellen Stile des Milonga, Walzer und des Kandombe und bereichern sie subtil, elegant und stilvoll mit einer modernen Note, die die argentinische Musik von ihrer besten Seite zeigt.

Amores Tangos – das Tango-Karneval-Orchester

Freitag, 24. März 2017, 21 Uhr
Kulturwerkstatt Auf AEG
Fürther Straße 244d
Nürnberg

Fotos: Nessa Deleto

Amores Tangos sind vier junge Künstler aus Buenos Aires mit einem Ziel: Den fröhlichen Charakter des Tango Argentino zu feiern. Mit offensichtlichem Spaß auf der Bühne mischen Jose Teixido (Gitarre), Nico Perrone (Bandoneon), Juan Tarsia (Piano) und Seba Noya (Kontrabass) den eigentlich melancholischen Tango treffsicher mit verschiedenen Latino-Rhythmen und strahlen dabei unfassbare Lebensfreude aus. Amores Tangos kombinieren Tango mit Milonga, Candombe, Cumbia und Jazz, zeigen dabei ihre großartigen Improvisationsfähigkeiten und überschreiten locker-flockig die Grenzen des klassischen Tango Argentino.

In Südamerika und Spanien sind Amores Tangos seit 2008 auf allen wichtigen Tangobühnen zuhause. Zurecht wurden die beiden Alben „Orquesta de Carnaval“ (2011) und Altamar (2013) auf Anhieb für den wichtigsten argentinischen Musikpreis, den „Premio Carlos Gardel“ nominiert.